Pressemitteilung

06.04.2011

Thüga baut Erzeugungsposition im Bereich erneuerbare Energien aus.

  • 27 Unternehmen der Thüga-Gruppe gründen Gesellschaft für Investitionen in erneuerbare Energien

  • Erste Gesellschafterversammlung: Management stellt Strategie vor

  • Joachim Zientek wird Aufsichtsratsvorsitzender

  • Bis 2020 eine Milliarde Euro Investitionen in erneuerbare Energien vorgesehen

  • Thüga Erneuerbare Energien nimmt im April 2011 operatives Geschäft in Hamburg mit sieben Mitarbeitern auf

  • Weitere Unternehmen der Thüga-Gruppe haben Interesse an einer Beteiligung an der Gesellschaft signalisiert

„Wir möchten den Menschen eine zukunftsfähige, umwelt- und klimagerechte Energieversorgung bieten und das zu marktgerechten Konditionen,“ so Ewald Woste, Vorstandsvorsitzender der Thüga Aktiengesellschaft. „Der Weg in die energiewirtschaftliche Zukunft geht nur mit erneuerbaren Energien, hocheffizienten Gaskraftwerken und einem Ausbau der Netze,“ erklärt Woste. „Mit der Gründung der Thüga Erneuerbare Energien durch 27 Unternehmen der Thüga-Gruppe setzen wir ein klares Signal für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren.“

Gestern hat in München die erste Gesellschafterversammlung der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG stattgefunden, an deren Anschluss sich der Aufsichtsrat konstituiert hat. Joachim Zientek, technischer Vorstand der Mainova, übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz. Im April 2011 startet die Gesellschaft von Hamburg aus ihr operatives Geschäft unter der Leitung von Dr. Kay Dahlke, vormals 8KU Renewables, und Michael Riechel, seit 2006 Vorstand der Thüga Aktiengesellschaft.

Mit ihrem gemeinsamen Engagement wollen die Gesellschafter die umweltschonende Energieerzeugung ausbauen. „Die Thüga Erneuerbare Energien bietet den Gesellschaften die Möglichkeit, sich auch an größeren Projekten zu beteiligen und ergänzt ihre regionalen ökologischen Projekte,“ erklärt Riechel. „Aufgrund des erforderlichen Kapitals und Ressourcen wäre es vielen Unternehmen im Alleingang nicht möglich, solche Projekte zu stemmen. Daher macht es Sinn, die Kräfte in der Thüga Erneuerbare Energien zu bündeln,“ ist Riechel überzeugt.

Die Thüga Erneuerbare Energien wird deutschlandweit in zu entwickelnde, entwickelte und bestehende Projekte regenerativer Energieerzeugung investieren. Der anfängliche Investitionsfokus liegt auf deutschen On- und Offshore Windenergieanlagen. Später kann das Portfolio durch Investitionen in andere regenerative Energieträger ergänzt werden. Bis 2020 wird die Thüga Erneuerbare Energien insgesamt circa eine Milliarde Euro investieren. „Wir gehen davon aus, dass wir uns noch in diesem Jahr an Windparkprojekten beteiligen werden,“ so Dahlke. Ziel des gemeinsamen Vorgehens ist die Bündelung von Know-how und Kapital. Die Verteilung der Investitionen auf mehrere Projekte minimiert die Risiken für die beteiligten Stadtwerke und Regionalversorger.

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