Pressemitteilung

06.10.2011

Thüga Erneuerbare Energien erwirbt Waldwindpark in Biebersdorf.

• Erstes bundesweites Engagement der Thüga Erneuerbare Energien gelungen
• Windpark wird 14 Anlagen mit 28 MW Leistung umfassen
• Ökostrom aus Windkraft für 15.600 Haushalte
• ca. 50.000 Tonnen CO2-Emissionen werden eingespart
• Inbetriebnahme Ende 2011

Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG hat ihr erstes Windparkprojekt erworben. Die Anlage wird in Biebersdorf am Nordrand des Spreewaldes in Brandenburg errichtet. „Biebersdorf ist für uns ein Meilenstein und der erste Schritt in die Richtung eines bundesweiten Engagements in erneuerbare Energien“, so Michael Riechel, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG und Mitglied des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft.

14 Windkraftanlagen der Firma Vestas Deutschland GmbH mit einer Gesamtleistung von 28 MW werden bis Ende des Jahres auf einem Projektgebiet in einem Kiefernwald errichtet. Der erste Spatenstich erfolgt noch in dieser Woche und wird von der Bevölkerung vor Ort, den Projektentwicklern und der Thüga Erneuerbare Energien mit Interesse erwartet. Der Windpark kann circa 15.600 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh pro Jahr versorgen. Die geplante Stromproduktion liegt bei 62,4 Millionen kWh pro Jahr. Jährlich können durch den Windpark circa 50.000 Tonnen CO2 - Emissionen im Vergleich zur Stromproduktion mit Steinkohlekraftwerken eingespart werden.

Waldstandorte für Windparks sind erst seit circa zwei Jahren wirtschaftlich zu betreiben, seitdem der 125 Meter hohe Windturm Standard und damit marktfähig wurde. Bei der vorherigen maximalen Standardturmhöhe von 105 Metern fing der Wald zu viel Wind ab, um die Anlage rentabel zu bewirtschaften. In der Regel befinden sich Waldstandorte für Windkraftanlagen in Kiefernwäldern, die weder für den Naturschutz noch für die Forstwirtschaft von besonderer Bedeutung sind und zudem von den Bewohnern weit entfernt liegen.

„Für unsere Projektentscheidung war über die Wirtschaftlichkeit hinaus vor allem wichtig, dass auch die Akzeptanz vor Ort für das Projekt vorhanden ist. Hilfreich war dabei, dass unser Projektentwickler in der Region gut vernetzt ist“, betont Dr. Kay Dahlke, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG. Projektentwickler des Windparkprojekts Biebersdorf sind die WindSale GmbH und das Ingenieurbüro Teut, die auch mit einem Büro in der Region vertreten sind. Die Betriebsführung des Windparks wird nach der Inbetriebnahme Ende 2011 ein Unternehmen der WindSale-Gruppe übernehmen. Außerdem wird ein Windmühlenwart rund um die Uhr für einen reibungslosen Betrieb der Anlage sorgen und für die Anliegen der Bürger zur Verfügung stehen.

Die Thüga Erneuerbare Energien ist von 27 Unternehmen der Thüga-Gruppe gegründet worden und hat Anfang des Jahres ihr operatives Geschäft von Hamburg aus aufgenommen. Bis Ende 2020 möchte das Unternehmen eine Milliarde Euro in Erneuerbare Energien investieren. Der Investitionsschwerpunkt dabei liegt auf der Windkraft, die in Deutschland gegenwärtig das größte Potential hat. „Wind wird beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien eine entscheidende Rolle spielen. In einigen Bundesländern wird bereits geprüft, wo noch zusätzliche Flächen für die Windkraft ausgewiesen werden können“, so Michael Riechel. Der Anteil der Windkraft an dem Bruttostromverbrauch lag 2011 im ersten Halbjahr bei 7,5 Prozent und ist damit gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 um 13 Prozent gestiegen. 
 
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