Pressemitteilung

21.12.2011

Thüga Erneuerbare Energien auf Erfolgskurs.

Die Thüga Erneuerbare Energien erwirbt zwei weitere Windparkprojekte in Rheinland-Pfalz und bekommt neue Gesellschafter.

Kurz nach dem Erwerb ihres ersten Windparkprojekts in Brandenburg hat die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG zwei weitere im Bau befindliche Windparks in Rheinland-Pfalz erworben. Die Projekte liegen in den Gemeinden Neuerkirch mit acht Enercon E-82 E2 Windkraftanlagen und Unzenberg mit fünf Vestas V90 (Gridstreamer) Anlagen. Die künftige Gesamtleistung wird 28,4 Megawatt betragen. 

„Ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf unserer Akquisition. Auf dem Windmarkt gibt es eine Menge Projekte. Dennoch prüfen wir sehr sorgfältig, was in unser Portfolio passt“, so Michael Riechel, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG und Mitglied des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft. Die Gesellschaft hat seit ihrem operativen Start im April 2011 über hundert Projekte in Deutschland geprüft. „Die Windparks Neuerkirch und Unzenberg haben uns wirtschaftlich und technologisch überzeugt. Zudem haben wir auch einen regionalen Bezug, denn mehrere unserer Gesellschafterunternehmen befinden sich in der Nähe“, betont Riechel. 

Der Windpark wird nach Fertigstellung eine Energiemenge erzeugen, mit der 17.800 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr versorgt werden könnten. Die geplante jährliche Stromproduktion liegt bei circa 62,4 Millionen kWh. Jährlich können durch den Windpark rund 50.000 Tonnen CO2-Emissionen im Vergleich zur Stromproduktion mit Steinkohlekraftwerken eingespart werden.

Während die Thüga Erneuerbare Energien beim ersten Windparkprojekt in Biebersdorf vor Baubeginn eingestiegen ist, stehen auf dem Projektgebiet in Rheinland-Pfalz bereits die ersten Windtürme. „Wir sind grundsätzlich bereit, zu allen Phasen in ein Windparkprojekt einzusteigen. Je früher man sich beteiligt, desto höher die Renditeaussichten, aber auch die Risiken. Eine angemessene risikogerechte Verzinsung des eingesetzten Kapitals ist entscheidend“, so Dr. Kay Dahlke, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG. Die Inbetriebnahme der Windparks ist für Ende 2011 geplant. „Die kurzfristige Fertigstellung ist für uns vorteilhaft, denn dann fließen auch schnell die Einnahmen aus der Stromerzeugung“, erklärt Dahlke.

Bei dem Projektentwickler handelt es sich um die juwi-Gruppe, die ihren Hauptsitz im rheinhessischen Wörrstadt in Reichweite der beiden Windparks hat. Die Vernetzung in der Region spielt sowohl bei der Planung als auch für die reibungslose Umsetzung eine wichtige Rolle. Die Betriebsführung wird später ebenfalls juwi übernehmen. Die Thüga Erneuerbare Energien hat sich neben den beiden Windparks auch mit 35 Prozent an dem Umspannwerk beteiligt, juwi hält die übrigen Anteile. Das Umspannwerk wandelt den erzeugten Strom von der Mittelspannungsebene in die 110 kV (Kilovolt) Hochspannungsebene um und speist ihn dann in das Netz des örtlichen Energieversorgers ein.

Weitere Unternehmen beteiligen sich an der Thüga Erneuerbare Energien
Das Interesse einer Beteiligung an der Thüga Erneuerbaren Energien innerhalb der Thüga-Gruppe wächst weiter. Vier Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen haben sich kürzlich an der Gesellschaft beteiligt: die EWR Remscheid, die Stadtwerke ETO aus Telgte sowie die Stadtwerke aus Neuss und Essen. Darüber hinaus werden in Kürze noch die Städtischen Werke aus Kassel, SWK Stadtwerke Kaiserslautern sowie die Stadtwerke aus Heide und Bad Hersfeld der Thüga Erneuerbare Energien als Gesellschafter beitreten. Mit weiteren Interessenten aus der Thüga-Gruppe gibt es bereits Gespräche über eine Beteiligung. Das unterstreicht nochmals die Bedeutung und den Willen der Unternehmen, auch bundesweit in die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu investieren. Die Thüga Erneuerbare Energien wird bis Ende 2020 eine Milliarde Euro in erneuerbare Energien investieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Windkraft, die in Deutschland gegenwärtig das größte Potential hat. 

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